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«Die Entführten erhielten einen Schuss in den Kopf»

Über ein Jahrzehnt befanden sich fünf kolumbianische Sicherheitskräfte in der Gewalt der Farc. Um ihre Befreiung durch die Armee zu verhindern, hat die Guerilla vier von ihnen nun kaltblütig hingerichtet.

Wurde von den Geiselnehmern erschossen: Polizisten tragen in Bogota die Leiche eines entführten Soldaten aus dem Flugzeug. (27. November 2011)
Wurde von den Geiselnehmern erschossen: Polizisten tragen in Bogota die Leiche eines entführten Soldaten aus dem Flugzeug. (27. November 2011)
Reuters
Unter starker Kritik: Militärische Ehrengarde für einen der Getöteten. (27. November 2011)
Unter starker Kritik: Militärische Ehrengarde für einen der Getöteten. (27. November 2011)
AFP
Schaffte die Flucht nicht: Der erschossene Soldat Elkin Rivas auf einem Farc-Video. (Archivbild)
Schaffte die Flucht nicht: Der erschossene Soldat Elkin Rivas auf einem Farc-Video. (Archivbild)
Reuters
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Mehr als zehn Jahre lang befanden sich die fünf Männer in der Gewalt der kolumbianischen Guerilla Farc (Fuerzas armadas revolucionarias de Colombia). Mehr als zehn Jahre lang hofften sie, dass sich der Staat mit ihren Geiselnehmern auf einen Austausch einigen würde: Ihre Freiheit gegen jene von inhaftierten Rebellen. Oder dass es der Armee gelinge, sie aus ihrem Dschungelgefängnis herauszuholen, in einer spektakulären Aktion wie im Juli 2008, als Ingrid Betancourt und vierzehn weitere Entführte freikamen.

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