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«Die Atmosphäre in Washington ist völlig vergiftet»

Die USA stehen kurz vor einem Teilkollaps der öffentlichen Verwaltung: Kurz vor Ablauf der Frist berät der Senat heute nochmals über den neuen Haushalt. Eine Videoanalyse von USA-Korrespondent Martin Kilian.

Martin Kilian, USA-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», über den Budgetstreit in den USA.

Den USA droht erstmals seit 17 Jahren der Stillstand der öffentlichen Verwaltung. Die Republikaner nutzen die Haushaltsdebatte, um eine Änderung der Gesundheitsreform zu erwirken, doch die Demokraten wollen sich nicht darauf einlassen.

Wenige Stunden vor Ablauf der Frist für den Beschluss eines neuen Haushalts berät der demokratisch dominierte Senat heute über einen Entwurf des Repräsentantenhauses, wo die Republikaner die Mehrheit haben. Senatsführer Harry Reid kündigte bereits ein Veto gegen den Entwurf an. Damit liesse sich der erste Finanzkollaps seit 17 Jahren kaum noch vermeiden. Die Folgen für die Weltwirtschaft wären fatal.

Gibt es bis morgen keine Einigung über einen Übergangshaushalt, kommt es in den USA zum sogenannten teilweisen Stillstand der öffentlichen Verwaltung – der Zwangsschliessung vieler, aber nicht aller Behörden. Betroffen wären unter anderem Nationalparks und die Raumfahrtbehörde Nasa. Etwa 800'000 der gut zwei Millionen Staatsbediensteten müssten in unbezahlten Urlaub gehen.

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