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Die amerikanische Regierung relativiert Terrorwarnungen für Europa

Kurz vor seinem Ausscheiden als Nationaler Sicherheitsberater hat James Jones laut einem Medienbericht die Warnungen wegen drohender Anschläge abgeschwächt – in einem entscheidenden Punkt.

Verlässt sein Amt: James Jones bei der Bekanntgabe seines Rücktritts mit US-Präsident Barack Obama in Washington.
Verlässt sein Amt: James Jones bei der Bekanntgabe seines Rücktritts mit US-Präsident Barack Obama in Washington.
Reuters

Die US-Behörden haben keine Hinweise auf konkrete Ziele, die durch eine von al-Qaida angeworbene Gruppe deutscher und europäischer Islamisten ins Visier genommen worden sein sollen. Dies sagte James Jones in einem Interview mit Spiegel Online, das in den Tagen vor der Ankündigung seines Rücktritts geführt worden war.

«Es sieht so aus, als konzentriere sich al-Qaida neuerdings auf Europa, dabei aber nicht speziell auf ein bestimmtes Land», sagte Jones gegenüber Spiegel Online. Das Weisse Haus wollte ihm zufolge mit seinen Warnungen vor allem sicherstellen, dass alle Regierungen in Absprache agieren «und die Bevölkerung wirklich versteht, wie wir das Ausmass der Bedrohung einschätzen».

Die USA hatten am 3. Oktober einen Warnhinweis für Bürger herausgegeben, die nach Europa reisen. Amerikanische Medien berichteten danach, die Regierung habe Kenntnis von Al-Qaida-Plänen für Anschläge in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Als Ziele wurden auch der Berliner Fernsehturm und das Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin sowie der Eiffelturm in Paris genannt.

SDA/raa

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