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Der US-Zorn über Wikileaks entspringt dem amerikanischen Geheimhaltungswahn

In den USA sind selbst Teile der Medien nach dem 11. September 2001 zu Komplizen des Staats geworden.

Gibt Regierungsgeheimnisse am laufenden Band preis: Schriftsteller und ehemaliger Watergate-Reporter Bob Woodward.
Gibt Regierungsgeheimnisse am laufenden Band preis: Schriftsteller und ehemaliger Watergate-Reporter Bob Woodward.
Keystone

Julian Assange, zürnte Mitch McConnell, der republikanische Minderheitsführer im Senat, sei ein «Hightech-Terrorist». Andernorts wurde noch heftiger über den Australier und seine Enthüllungsplattform hergezogen; mit wenigen Ausnahmen benehmen sich amerikanische Politiker seit der Publizierung der ersten Wikileaks-Depeschen, als stünde der Untergang des Abendlandes an. Nicht viel besser verhielt es sich mit den Medien, wo Journalisten wie der Pulitzer-Preisträger Steve Coll beim Blick auf das Wiki-Gepetze «Vandalismus» und «Subversion» gewahrten.

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