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Der Sport als Zielscheibe

München, Atlanta, Boston: Sportveranstaltungen waren immer wieder Ziel von Terroristen. Kein Zufall, sagt eine Politikwissenschaftlerin.

7. Juli 1969: Salvadorianer, die in Honduras lebten, treffen in einem Rot-Kreuz-Lager ein. Nach blutigen Ausschreitungen anlässlich eines WM-Qualifikationsspiels zwischen den beiden Ländern erklärte El Salvador seinem Nachbarn den Krieg.
7. Juli 1969: Salvadorianer, die in Honduras lebten, treffen in einem Rot-Kreuz-Lager ein. Nach blutigen Ausschreitungen anlässlich eines WM-Qualifikationsspiels zwischen den beiden Ländern erklärte El Salvador seinem Nachbarn den Krieg.
AFP
5. September 1972: Polizeibeamte in Sportbekleidung gehen auf dem Dach des Olympiadorfes von München in Stellung. Palästinensische Terroristen hatten zuvor Mitglieder des israelischen Olympiateams als Geiseln genommen.
5. September 1972: Polizeibeamte in Sportbekleidung gehen auf dem Dach des Olympiadorfes von München in Stellung. Palästinensische Terroristen hatten zuvor Mitglieder des israelischen Olympiateams als Geiseln genommen.
Keystone
3. März 2009: Angehörige von Opfern treffen in Lahore, Pakistan, ein. Der Bus der sri-lankischen Cricket-Nationalmannschaft war in einen Hinterhalt geraten und wurde mit Granaten und Raketenwerfern angegriffen.
3. März 2009: Angehörige von Opfern treffen in Lahore, Pakistan, ein. Der Bus der sri-lankischen Cricket-Nationalmannschaft war in einen Hinterhalt geraten und wurde mit Granaten und Raketenwerfern angegriffen.
Keystone
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Wer Terror medienwirksam inszenieren will, macht es so wie in Boston. Die beiden Bombenexplosionen, die mindestens drei Menschen in den Tod rissen, trafen Zuschauer und Läufer eines traditionsreichen Marathons. Viele Zuschauer bedeuten auch viele Bilder – bereits kurz nach dem Anschlag gingen diese um die Welt.

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