Zum Hauptinhalt springen

Der «Scherz» von den Waffenmassakern

Millionen US-Waffenfans kommen nicht mit der Diskussion über Amokläufe und Schulschiessereien klar. Darum tun sie so, als habe es das alles nicht gegeben – und haben damit im Internet zunehmend Erfolg.

Weinen sie zu wenig? Eltern mit Fotos ihrer am 14. Dezember in der amerikanischen Sandy-Hook-Primarschule erschossenen Kinder bei der Gründung einer Stiftung gegen Waffengewalt. (14. Januar 2013)
Weinen sie zu wenig? Eltern mit Fotos ihrer am 14. Dezember in der amerikanischen Sandy-Hook-Primarschule erschossenen Kinder bei der Gründung einer Stiftung gegen Waffengewalt. (14. Januar 2013)
Michelle McLoughlin, Reuters

Wenn 20 kleine Kinder erschossen werden, zusammen mit sechs Schulangestellten, die mehrheitlich dabei sterben, als sie ihre Schützlinge vor den Kugeln abzuschirmen versuchen – dann gibt es nicht mehr viel zu debattieren. Verbrechen wie diese treffen die Gesellschaft im Innersten. Massenmord an Kindern stellt uns alle infrage. Und wer dann auch noch für jene Geräte einstehen muss, mit denen das Massaker begangen wurde – drei Sturmgewehre nämlich –, der hat ein Erklärungsproblem.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.