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Der Don Quijote der Weltpolitik

US-Aussenminister John Kerry umweht eine Aura der Glücklosigkeit: Nicht viel will ihm gelingen, zuweilen stolpert er über sich selber.

Dauernd auf Achse, selten mit Erfolg: US-Aussenminister John Kerry bei einer Rede am 1. Mai 2014 in Addis Abeba. Äthiopien ist die erste Station seiner aktuellen Drei-Länder-Reise in Afrika.
Dauernd auf Achse, selten mit Erfolg: US-Aussenminister John Kerry bei einer Rede am 1. Mai 2014 in Addis Abeba. Äthiopien ist die erste Station seiner aktuellen Drei-Länder-Reise in Afrika.
Daniel Getachew, Keystone
Süsse Erinnerungen: An einer Konferenz der Export-Import-Bank in Washington spricht Kerry vom Klivert & Forbes Bakeshop in Boston, den er als Anwalt in den Siebzigerjahren mitgegründet hat. (24. April 2014)
Süsse Erinnerungen: An einer Konferenz der Export-Import-Bank in Washington spricht Kerry vom Klivert & Forbes Bakeshop in Boston, den er als Anwalt in den Siebzigerjahren mitgegründet hat. (24. April 2014)
J. Scott Applewhite, Keystone
... oder zur Gitarre an einem Benefizkonzert im Intrepid Air and Space Museum in New York. (18. September 2003)
... oder zur Gitarre an einem Benefizkonzert im Intrepid Air and Space Museum in New York. (18. September 2003)
Stephen Chernin, Keystone
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Als Senator verbrachte er drei Jahrzehnte im aussenpolitischen Establishment. 2004 war er demokratischer Präsidentschaftskandidat, seit Februar 2013 fungiert er als Barack Obamas Aussenminister. Im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Hillary Clinton ist der Diplomatenjob für John Kerry kein Sprungbrett für höhere Weihen; der 70-Jährige aus vornehmer Bostoner Familie steht am Ende seiner illustren Karriere. Eigentlich könnte er Bilanz ziehen.

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