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Der Antiterrorkampf weicht die Fronten auf

In Washington deutet sich ein Umdenken beim Kampf gegen den IS an: Eine Annäherung an Russland scheint möglich, eine syrische Übergangslösung unter zeitweiligem Einschluss des Assad-Regimes gleichfalls.

Im Geheimdienstbereich ist eine Annäherung zwischen Washington und Moskau erkennbar: US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Wladimir Putin am G-20-Gipfel in der Türkei. (16. November 2015)
Im Geheimdienstbereich ist eine Annäherung zwischen Washington und Moskau erkennbar: US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Wladimir Putin am G-20-Gipfel in der Türkei. (16. November 2015)
Kayhan Ozer, Keystone

Wenn François Hollande am Dienstag zu Gesprächen mit Präsident Obama in Washington eintrifft, stehen der Kampf gegen die Terrormiliz IS sowie die Situation in Syrien ganz oben auf der Tagesordnung. Nach dem Massenmord von Paris drängt der französische Präsident auf eine einheitliche Front gegen den IS und will eine politische Lösung des Konflikts in Syrien forcieren. Nicht zufällig fliegt Hollande noch diese Woche nach Moskau weiter, um sich mit Wladimir Putin ebenfalls über die Lage in Syrien und den Kampf gegen den IS zu beraten.

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