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Das missbrauchte Andenken

Hätte Martin Luther King einen Albtraum gehabt, er wäre am Wochenende wahr geworden. Fox News reklamierte die Bürgerrechtsbewegung für sich.

Demonstranten vor dem Lincoln Memorial: Sie wollen die «Ehre der USA» wiederhergestellt haben.
Demonstranten vor dem Lincoln Memorial: Sie wollen die «Ehre der USA» wiederhergestellt haben.
AFP

Auf den Tag genau 47 Jahre nach Martin Luther Kings Rede «I Have a Dream» haben Glenn Beck und Sarah Palin das Erbe der Bürgerrechtsbewegung an sich gerissen. Die von Fox News bezahlten Kommentatoren riefen in Washington zur Rückkehr zu «amerikanischen Werten» und zur «Wiederherstellung der Würde» des Landes auf. Die Kundgebung ist Teil einer Serie von Veranstaltungen, die von vermögenden ultrakonservativen Geldgebern finanziert werden und Barack Obama als unamerikanisch schlechtmachen wollen.

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