Zum Hauptinhalt springen

Das Ende des «Yall-Qaeda»-Führers

Ammon Bundy wollte das Gleiche tun wie sein Vater: sich gegen die US-Regierung erheben. Er ist gescheitert.

Störrischer Familienclan: Ryan Bundy, Vater Cliven Bundy und Ammon Bundy (von links nach rechts).
Störrischer Familienclan: Ryan Bundy, Vater Cliven Bundy und Ammon Bundy (von links nach rechts).
AFP
Ende einer Bürgerwehr: Nach rund drei Wochen hat die Polizei mehrere der Besetzer festgenommen, darunter auch die Bundy-Brüder. (26. Januar 2016)
Ende einer Bürgerwehr: Nach rund drei Wochen hat die Polizei mehrere der Besetzer festgenommen, darunter auch die Bundy-Brüder. (26. Januar 2016)
Dave Killen, Keystone
Die Schulen in der Nähe des Naturschutzgebietes wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. (4. Januar 2016)
Die Schulen in der Nähe des Naturschutzgebietes wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. (4. Januar 2016)
Reuters
1 / 14

Seinen Abgang hatte er sich vermutlich spektakulärer vorgestellt: Ammon Bundy – 40-jähriger Fuhrparkmanager aus Nevada und selbst ernannter Kämpfer für die verfassungsmässige Freiheit. Bewaffnet bis auf die Zähne, hoch zu Ross und mit Hut auf dem Kopf, besetzten er und seine Miliz gut drei Wochen lang das Verwaltungsgebäude des Malheur-Nationalparks in Burns (Oregon). Im Anflug verworrener Cowboy-Romantik beschwörte er den bewaffneten Kampf gegen den Staat; den angeblichen Unterdrücker, der durch Verstaatlichung im grossen Stil die Landrechte der US-Bürger entzieht. Mit der Besetzung wollte er das Naturreservat an die lokalen Rancher zurückgeben. Um dieses Ziel zu erreichen, sei er auch willens, über Leichen zu gehen und – so Gott will – selbst zu sterben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.