Christchurch: Trump weist Attacken gegen ihn zurück

Der amerikanische Präsident bezeichnet die Kritik an seiner Person nach dem Attentat in Neuseeland als «lächerlich».

Ist sich wegen Neuseeland keines Fehlers bewusst: Donald Trump. (17. März 2019)

Ist sich wegen Neuseeland keines Fehlers bewusst: Donald Trump. (17. März 2019)

(Bild: Keystone Erik. S. Lesser)

Donald Trump hat gegen ihn gerichtete Angriffe im Zusammenhang mit dem Attentat auf zwei Moscheen in Neuseeland mit 50 Toten als «lächerlich» zurückgewiesen. Die «Fake-News-Medien» täten alles, was sie könnten, um ihn für den «entsetzlichen Angriff» in Christchurch verantwortlich zu machen, schrieb der US-Präsident am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Sie würden «sehr hart arbeiten müssen, um das zu beweisen», fügte er hinzu.

Trump hatte am vergangenen Freitag Kontroversen ausgelöst, als er den antimuslimischen Anschlag eines rechtsextremen Australiers zwar verurteilte, zugleich aber erklärte, dass er die Ideologie der weissen Vorherrschaft nicht als wachsende Gefahr ansehe. Vielmehr gehe es um eine «kleine Gruppe» von Leuten« mit schweren Problemen.

Trump hatte in seinem Wahlprogramm für strengere Einwanderungsregeln geworben und damit eine überwiegend weisse Wählerschaft erreicht. Seit seiner Wahl zum Präsidenten im November 2016 fiel er wiederholt dadurch auf, dass er rechtsextreme Gewalt nicht klar verurteilte – etwa nach dem Marsch weisser Nationalisten im Ort Charlottesville, bei dem ein Rechtsextremer eine Gegendemonstrantin tötete. Der Attentäter von Christchurch bezeichnete Trump in seinem Manifest als Symbol einer «erneuerten weissen Identität».

fal/afp

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