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Castro meldet sich aus der Versenkung

Neun Monate war Fidel Castro von der Bildfläche verschwunden. Nun zeigte sich der kubanische Ex-Revolutionsführer erstmals wieder in der Öffentlichkeit.

Von der Krankheit gezeichnet: Fidel Castro anlässlich einer Kunstausstellung. (Video: Reuters)

Der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro ist bei einer Kunstausstellung erstmals seit neun Monaten wieder öffentlich aufgetreten. Wie die staatliche Tageszeitung «Granma» am Donnerstag berichtete, hatte der 87-Jährige am Vorabend die Eröffnung einer Schau des kubanischen Malers Alexis Leyva alias Kcho in der Hauptstadt Havanna besucht. Er habe «Künstler und Gäste begrüsst, die begeistert applaudierten».

Das amtliche Internetportal Cubadebate veröffentlichte ein Foto, das Castro von hinten im Gespräch mit dem Maler zeigte. Castro hatte die Macht in Kuba im Jahr 2006 an seinen Bruder Raúl übergeben. Seither widmet er sich dem Schreiben und empfängt hin und wieder Persönlichkeiten aus aller Welt in Havanna. Zuletzt trat er im vergangenen April bei der Einweihung einer Schule seines Viertels im westlichen Havanna öffentlich auf.

(SDA)

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