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Bleiben die Konservativen in Kolumbien an der Macht?

300 Millionen Kolumbianer wählen heute den Nachfolger von Alvaro Uribe. Eine kleine Partei tritt dabei gegen die mächtigen Konservativen an.

Drei Wochen nach der ersten Wahlrunde hat am Sonntag in Kolumbien die Stichwahl um das Präsidentenamt begonnen. Knapp 30 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, einen Nachfolger des seit 2002 regierenden konservativen Präsidenten Alvaro Uribe zu bestimmen.

Der populäre Staatschef durfte wegen der Verfassung kein drittes Mal in Folge antreten. Umfragen zufolge dürfte der als Ersatz für Uribe ins Rennen gegangene frühere Verteidigungsminister Juan Manuel Santos die Wahl klar gewinnen. Meinungsforscher haben dem Konservativen bis zu 65 Prozent der Stimmen vorhergesagt.

Sein Gegner, der unabhängige Kandidat der kleinen grünen Partei, Antanas Mockus, kann demnach nur auf etwa 28 Prozent hoffen. Schon in der ersten Wahlrunde hatte Santos überraschend mehr als doppelt so viele Stimmen wie Mockus erzielt, die für einen Sieg gleich im ersten Durchgang notwendige Mehrheit von 50 Prozent plus mindestens einer Stimme jedoch knapp verfehlt. Mit dem Ergebnis der Wahl wird am Montag kurz nach Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit gerechnet.

SDA/oku

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