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Barack Obama löst sein «Frauenproblem»

Nur noch zwei Frauen sitzen zurzeit in Barack Obamas Kabinett. Das brachte dem US-Präsidenten Kritik ein. Für den Innenministerposten nominiert er nun die Top-Managerin Sally Jewell.

War Vorsitzende eines Einzelhandelsriesen: Sally Jewell an der Seite von Barack Obama. (6. Februar 2013)
War Vorsitzende eines Einzelhandelsriesen: Sally Jewell an der Seite von Barack Obama. (6. Februar 2013)
Keystone

Nach Kritik an seinem männerlastigen Kabinett holt US-Präsident Barack Obama eine weitere Frau in seine Regierung. Obama nominierte am Mittwoch die Top-Managerin Sally Jewell als neue Innenministerin, wie das Weisse Haus mitteilte.

Jewell soll auf Ken Salazar folgen, der im Januar seinen Rücktritt erklärt hatte. Bisher leitete Jewell den Einzelhandelsriesen REI, der sich auf den Verkauf von Sportgeräten und Outdoor-Zubehör spezialisiert hat.

Senat muss noch Ja sagen

Ihre Nominierung als Innenministerin muss noch vom Senat bestätigt werden. Der Innenminister ist in den USA vor allem für den Landbesitz des Bundes zuständig, nicht aber für die innere Sicherheit.

Der im November wiedergewählte Obama muss eine Reihe von Ministerposten neu besetzen. Dabei brachten die jüngsten Personalentscheidungen dem Präsidenten die Kritik ein, zu wenige Frauen und Angehörige von Minderheiten in seine Regierung zu berufen.

Frauen in der Unterzahl

Nach dem Abschied von Aussenministerin Hillary Clinton und Arbeitsministerin Hilda Solis waren nur noch zwei Frauen im Kabinett verblieben: die Ministerin für innere Sicherheit Janet Napolitano und Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius.

SDA/mrs

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