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Argentinien einigt sich mit seinen Gläubigern

Fast zehn Jahre nach der schwersten Wirtschaftskrise des Landes hat der argentinische Staat den Besitzern von Anleihen eine Lösung zur Abgeltung der Schulden vorgeschlagen.

Viele Gläubiger haben das Angebot von Argentinien jetzt angenommen: Der argentinische Wirtschaftsminister Amado Boudou stellt den Vorschlag vor.
Viele Gläubiger haben das Angebot von Argentinien jetzt angenommen: Der argentinische Wirtschaftsminister Amado Boudou stellt den Vorschlag vor.
Reuters

Rund 70 Prozent aller Anleger, die dem südamerikanischen Land einst Geld geliehen hatten, akzeptierten einen Deal zur Abgeltung der Schulden, wie das Wirtschaftsministerium in Buenos Aires am Dienstag mitteilte. Argentinien hatte den Gläubigern dabei angeboten, ein Drittel des ursprünglichen Werts der von ihnen gehaltenen Staatsanleihen zu bezahlen. Zusammen mit einem früheren Deal von 2005 haben nun 92 Prozent der Gläubiger solche Entschädigungsangebote angenommen.

Argentinien war im Jahr 2001 in eine schwere Wirtschaftskrise gerutscht und hatte sich in der Folge für zahlungsunfähig erklärt. Zahlreiche Gläubiger, die argentinische Staatsanleihen hielten und dem Land damit Geld geliehen hatten, blieben deshalb auf ihren Papieren sitzen. Argentinien will nun durch eine Einigung mit allen Gläubigern seine internationale Kreditwürdigkeit wieder herstellen.

AFP/mt

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