US-Einwanderungsbehörde nimmt Rapper 21 Savage fest

Der 26-Jährige wurde wegen Verstosses gegen US-Recht verhaftet. Entgegen eigenen Angaben soll er gar nicht US-Bürger, sondern Brite sein.

Soll kein US-Bürger sein: 21 Savage bei einem Auftritt in New Orleans im Oktober 2018.

Soll kein US-Bürger sein: 21 Savage bei einem Auftritt in New Orleans im Oktober 2018.

(Bild: Keystone Amy Harris)

Der Rapper 21 Savage soll anders als angenommen gar kein US-Bürger sein und ist wegen eines Verstosses gegen das US-Einwanderungsrecht festgenommen worden. Der Rapper, der eigentlich angibt, aus der Hip-Hop-Hauptstadt Atlanta zu kommen, sei in Wirklichkeit Brite.

Dies sagte ein Sprecher der US-Einwanderungsbehörde am Sonntag (Ortszeit) der Zeitung «Atlanta Journal-Constitution». Er sei 2005 in die USA eingereist - sein Visum sei aber ein Jahr später abgelaufen.

Zwei Wochen auf Platz eins

Demnach wurde der 26-Jährige in der Vergangenheit auch wegen eines Drogendelikts verurteilt. Damals sei aber nicht aufgefallen, dass 21 Savage Brite sei.

Die Anwältin des Rappers, der mit richtigem Namen Sha Yaa Bin Abraham Joseph heisst, sprach von Missverständnissen. Sie arbeite nun daran, dass ihr Mandant auf freien Fuss komme und die Missverständnisse aufgeklärt würden.

Der 26-Jährige setzt sich in seinen Texten mit Drogen, Rassismus und Polizeigewalt auseinander. Sein zweites Album «I Am > I Was» startete im Dezember an der Spitze der Top-200 und blieb zwei Wochen lang auf Platz eins.

sep/sda

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