Trump nennt fünf Namen für Bolton-Nachfolge

US-Präsident Trump sucht bereits zum vierten Mal während seiner Amtszeit einen neuen Nationalen Sicherheitsberater.

Ist zurzeit Sondergesandter für Geiselnahmen, könnte aber bald Nationaler Sicherheitsberater werden: Robert O'Brien. (Archivbild)

Ist zurzeit Sondergesandter für Geiselnahmen, könnte aber bald Nationaler Sicherheitsberater werden: Robert O'Brien. (Archivbild)

(Bild: Keystone Erik Simander)

Nach dem Rauswurf von John Bolton hat Trump die Namen von fünf Nachfolgern auf dem Posten des Nationalen Sicherheitsberaters genannt. Trump äusserte sich laut Journalisten am Dienstag auf einem Flug von Albuquerque nach Mountain View.

Namentlich nannte Trump seinen Sondergesandten für Geiselnahmen, Robert O'Brien, den früheren stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater, Rick Waddell, die Leiterin der Nationalen Behörde für Nukleare Sicherheit, Lisa Gordon-Hagerty, Boltons früheren Stabschef Fred Fleitz und den Nationalen Sicherheitsberater von Vizepräsident Mike Pence, Keith Kellogg.

Botschafter in Deutschland nicht genannt

Nicht unter den Genannten war als Anwärter gehandelte US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Eine Sprecherin des Weissen Hauses stellte anschliessend allerdings klar, dass die Liste der Kandidaten mehr Personen umfasse als die fünf Genannten.

Nach dem Rauswurf des Hardliners John Bolton am Dienstag vergangener Woche muss sich Trump einen neuen Nationalen Sicherheitsberater suchen – den vierten während seiner Amtszeit. Trump hatte Bolton wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten gefeuert. Mehrere US-Medien hatten berichtet, unter den Kandidaten sei Grenell. Er habe sich als Statthalter Trumps in Europa einen Namen gemacht.

chk/sda

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