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21 Menschen sterben wegen Hanna

Haiti ist erneut von einem Wirbelsturm heimgesucht worden – und wieder gab es Tote. In den letzten zwei Wochen kamen mehr als 100 Menschen ums Leben.

Folgen des Wirbelsturms Hanna: Überschwemmungen in Haiti.
Folgen des Wirbelsturms Hanna: Überschwemmungen in Haiti.
Keystone

Der Sturm brachte dem Karibikstaat, der sich immer noch nicht von den beiden Hurrikane Gustav und Fay erholt hat, sintflutartigen Regen. Der starke Regen verwüstete das entwaldete Gebirge des Inselstaats. Häuser wurden überschwemmt und Bäume entwurzelt.

Viele Strasse sind unterbrochen und erschweren den Rettungsmannschaften, Hilfe zu leisten. Insgesamt sind in den vergangenen zwei Wochen bei den drei Wirbelstürmen in Haiti über 100 Menschen getötet worden. Überlebende aus den am schlimmsten betroffenen Regionen berichteten am Dienstag, in der Stadt Gonaives im Westen von Haiti hätten sich viele Familien auf die Dächer ihrer Elendshütten gerettet und riefen dort um Hilfe. Die Strassen seien überflutet.

«Die Lage könnte schlimmer nicht sein», sagte ein Uno-Mitarbeiter in Gonaives. «Der Wind reisst die Bäume um. Häuser sind von Wasser überflutet. Autos können nicht durch die Strassen fahren. Man kann niemanden retten.»

Hanna könnte bald USA erreichen

US-Meteorologen befürchten, dass Hanna auf ihrem weiteren Weg über dem offenen Meer wieder an Stärke gewinnen und sich zu einem Hurrikan auswachsen könnte. In zwei bis drei Tagen könnte der Wirbelsturm dann in den USA die Ostküste von Floria oder Georgia oder South Carolina erreichen.

Über dem Atlantik brauen sich derweil die nächsten Stürme zusammen. Ike könnte sich bis Sonntag zum Hurrikan auswachsen und die Bahamas erreichen. Dicht im Schlepptau hat er den Wirbelsturm Josephine, die bis Donnerstag zum Hurrikan werden könnte. Die Hurrikan-Saison läuft noch bis zum 30. November.

AP/vin

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