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Abstimmung über PestizideAusgerechnet Bio Suisse brüskiert Umweltschützer

Zu viel Gift versprüht? Zwei Volksinitiativen bekämpfen den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft.
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Lobbying hinter den Kulissen

Wird Initiative zum Bumerang?

31 Kommentare
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    Patrick Vuillème

    Die Positionierung des Bio Suisse Vorstands ist unverständlich und für die Organisation kontraproduktiv:

    - Nicht genügend Futter im Betrieb: In seiner Botschaft schreibt der Bundesrat, die Betriebsgemeinschaften seien als „Betrieb“ im Sinne der Initiative zu behandeln. Landwirte können also unter sich Futter teilen, und es ist nicht verständlich, wieso hunderte von Biobetrieben im Hühnerbereich die Vorgabe nicht erfüllen könnten.

    - Private Pestizidbenützer nicht in die Verantwortung genommen: Das stimmt und muss es so sei, weil die Initiative nur die Subventionierung neu regelt – und Private erhalten bekanntlich keine Subventionen. Falls die Initiative auch diese Frage der Private abhandeln würde, würde es die Einheit der Materie verletzen, und die Volksinitiative müsste deshalb als ungültig erklärt werden.

    Wenn aber der Einsatz von Pestiziden seitens von Privaten für die Bio Landwirte effektiv problematisch ist, kann dies im Rahmen des Umsetzungsgesetzes gelöst werden. Bio Suisse – wie auch der Schw. Bauernverband, der die gleiche Kritik formuliert! – könnte die Parlamentarier dazu auffordern, auch den Einsatz von Pestiziden durch Private im Gesetz einzuschränken. Dies würde mich als langjähriger Bio Suisse Konsument und Steuerzahler sehr freuen.

    Es liegt nun an die Delegiertenversammlung von Bio Suisse zu entscheiden, ob ihre Organisation sich in den Augen der Bio-Konsumenten blamieren soll.