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Positiver Wandel in der Super LeagueAuf einmal können die Clubs Millionen sparen

In der Not entdecken die Vereine das kostenbewusste Denken und reduzieren die Ausgaben für neue Verträge um bis zu 51 Prozent – das tut dem Image gut.

Zuerichs Ousmane Doumbia, links, im Spiel gegen Basels Pajtim Kasami, rechts, im Super League Spiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel, am Mittwoch, 4. November 2020 im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Zuerichs Ousmane Doumbia, links, im Spiel gegen Basels Pajtim Kasami, rechts, im Super League Spiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel, am Mittwoch, 4. November 2020 im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Ein bisschen verdutzt war er schon. Spielerberater Dino Lamberti sass mit einem Clubpräsidenten zusammen, als dieser Papiere hervorholte, jeden einzelnen Budgetposten samt Mindereinnahmen vorrechnete und schliesslich endete: «Den Betrag, den ihr fordert, können wir unmöglich bezahlen.» Corona hat die Clubfinanzen ergriffen, dieser Verein kämpfte um sein Überleben.

«Was will ich da sagen?», fragte sich Lamberti. Dank seiner Überredungsarbeit akzeptierte der Mandant den tiefer dotierten Vertrag. «Ich glaube an Karma», sagt Lamberti, die gute Tat soll sich einmal auszahlen. Trotzdem handelt er die Möglichkeit aus, bei einer Entspannung der Wirtschaft den Lohn zu erhöhen. Lamberti glaubt nicht nur an Karma, er ist auch Geschäftsmann.

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