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Podcast zum Schweizer FussballWarum Leverkusen die Pläne der Young Boys durchkreuzen kann

Wovor hat Yanick Brecher den Trainer des FC Zürich gewarnt? Was für ein Typ ist Heinz Lindner, der neue Mann im Basler Tor? Und was bedeutet Gegner Leverkusen für YB? Antworten in der «Dritten Halbzeit».

Es war recht kühl im Letzigrund, und Yanick Brecher wollte eigentlich möglichst rasch in die Garderobe. Eines aber wollte der Captain des FC Zürich nach dem 4:0-Sieg seines Teams dann doch noch bei den Journalisten deponiert haben. «Wir müssen aufpassen, das wird eine harte Phase bis zur Winterpause», sagte der Goalie also. Und er folgerte mit Blick auf die Belastung: «Wir werden mehr rotieren müssen.»

«Hätte Massimo Rizzo mal auf seinen Captain gehört», findet darum Florian Raz in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts. Der FCZ-Trainer setzte in der Folge trotzdem weiter auf seine erfolgreiche Stammformation. Jetzt fallen mit Becir Omeragic und Benjamin Kololli zwei der aktuell besten Zürcher mit Muskelverletzungen aus.

Aber da springt Dominic Wuillemin dem Coach bei: «Ich verstehe Massimo Rizzo. Sein Team kommt aus einer schwierigen Phase, dann hat er Erfolg. Ist ja logisch, dass er versucht, mit seinen Stammspielern bis in die Winterpause durchzukommen.»

Ausser dem FCZ besprechen wir den Wechsel im Tor des FC Basel. Für Samuel Burgener eine Entwicklung, die sich längst abgezeichnet hat: «Ganz Basel hat doch darauf gewartet, dass Heinz Lindner seine Chance bekommt. Die Corona-Infektion von Djordje Nikolic hat Ciriaco Sforza einfach eine relativ elegante Lösung ermöglicht.»

Weitere Themen: der Niedergang des FC Sion. Der Aufschwung des FC Luzern. Und der kommende Gegner der Young Boys in den Sechzehntelfinals der Europa League. «Ein cooles Los», findet unser Berner Vertreter Wuillemin zunächst zu Bayer Leverkusen.

Aber dann erinnert er sich daran, dass YB-Trainer Gerardo Seoane vor der Saison auf die Exploits des FC Basel in der Europa League verwiesen hat. Mit dem Hinweis darauf, dass die Berner auch mal gerne einen Viertelfinal erreichen würden. Dieses Ziel scheint nun enorm weit entfernt. Schliesslich sind die Leverkusener derzeit Leader der deutschen Bundesliga. «Von daher ist dieses Los ein Dämpfer für die Pläne von YB», sagt Wuillemin.

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1 Kommentar
    M. St.

    Hat der Kerle wirklich über fehlende Torlinientechnik lamentiert bei YB gegen Servette und gesagt, man habe ja den VAR? Hahaha! Wo war dieser VAR denn als der YB Verteidiger zwei Mal (!) den Servettien als letzter Mann mit einem Schlungg umreissen wollte und im Strafraum verzweifelnd klammernd den Genfer zu Boden brachte? Etwas zu viel Geheule „düechts mi“...