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Analyse zur US-WahlAuch wenn alles lächerlich scheint: Trumps Gift wirkt

Da muss doch etwas dran sein: Ein grosser Teil von Trumps Wählern ist längst überzeugt, dass der Sieg Joe Bidens nur durch Betrug zustande kommen konnte.

Druckversuche auf Lokalpolitiker

«Es ist schwierig, sich eine schlimmere, undemokratischere Aktion eines amtierenden Präsidenten vorzustellen.»

Mitt Romney, republikanischer Senator

Das Schreckensszenario

Ein Auftritt wie aus einer anderen Welt

Wirrer Auftritt: Rudy Giuliani, der Anwalt des Präsidenten, bei seinem Auftritt an einer Medienkonferenz.

In der rechten Medienblase kommt es an

95 Kommentare
    Ralph Sommerer

    Das Heimtückische dieser elenden Farce verbirgt sich im unverfänglich klingenden Satz: "Meist machten sie vor den Richtern nicht einmal Wahlbetrug geltend".

    Wenn ein Anwalt vor Gericht "frivole" Anklagen ohne jede Evidenz erhebt und damit Ansehen und Würde des Gerichts ins Lächerliche zieht, kann er aus der Anwaltskammer fliegen. Das ist der Grund, weshalb sie vor Gericht keinen Wahlbetrug geltend machen (den sie ohnehin nicht belegen können).

    Niemand, vor allem aber kein Anwalt -- einschliesslich Giuliani -- rechnen damit, dass irgend ein Gericht die Wahl als ungültig erklären wird, vor allem auch deshalb, weil sie es selber gar nicht fordern ("machen nicht einmal Wahlbetrug geltend").

    Das ganze Theater zieht allein darauf, das Volk gegeneinander aufzuhetzen, zu spalten, Unruhe zu stiften und (möglicherweise bewaffnete) Auseinandersetzungen zu provozieren.