Tessin interessiert an Alpiq-Stauwerken

Ein neuer Käufer für die Wasserkraftanlagen von Alpiq bringt sich ins Spiel. Allerdings kritisiert die Tessiner Regierung die Verkaufskonditionen.

Behörden wollen Wasserläufe verwalten: Die Staumauer im Blenio-Tal. (Archivbild)

Behörden wollen Wasserläufe verwalten: Die Staumauer im Blenio-Tal. (Archivbild)

(Bild: Keystone)

Der Kanton Tessin ist an einer Übernahme der von Alpiq gehaltenen Stauwerke Maggia und Valle di Blenio interessiert. Diese sind Teil der 49 Prozent der Alpiq-Wasserkraftanlagen, die der Westschweizer Stromkonzern verkaufen möchte, um seine Verschuldung zu reduzieren.

Die Tessiner Regierung kritisiert jedoch die Verkaufskonditionen von Alpiq. Als problematisch empfinden die Tessiner Behörden, dass die Stauanlagen als Paket verkauft werden sollen. Alpiq müsse das Paket aufschnüren, forderte Sandro Pitozzi, Verantwortlicher für das Tessiner Finanz- und Wirtschaftsdepartement (DFE) am Mittwochabend im Lokalfernsehen TeleTicino.

Bereits vergangene Woche hätten die kantonalen Behörden ihr Interesse an den Alpiq-Anlagen in den Südalpen bekundet. Zu den derzeitigen Bedingungen würde dies aber auf eine «einfache Finanzbeteiligung» herauslaufen – das Ziel der Behörden sei aber die Verwaltung der Wasserläufe, betonte Pitozzi.

Das Alpiq-Portfolio:

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woz/sda

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