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Archäologische SensationArchäologen entdecken an der Freien Strasse Reste eines römischen Tempels

Ausgrabungsleiter Marco Bernasconi zeigt, dass der gefundene behauene Stein Teil eines Frieses eines Tempels oder anderen öffentlichen Gebäudes war. Wahrscheinlich war der rund 1800 Jahre alte Stein einst auch farbig bemalt. 
Das spätrömische Basel mit befestigtem Münsterhügel, Birsig (links), der Freien Strasse (links) und der St.-Alban-Vorstadt (rechts vorn). Der Tempelfries war wohl in die Kastellmauer eingebaut und fiel irgendwann hinunter. 
Aus der wahrscheinlich beim Stadtbrand 1377 zerstörten und nie wieder aufgebauten Häuserzeile beim Marktplatz stammt dieses Aquamanile, ein Handwaschgerät in der Form eines Löwen aus dem 14. Jahrhundert. 
Im Graben an der St.-Alban-Vorstadt sind die Archäologen auf ein römisches Strassentrassee gestossen. Die Strasse verband den Basler Münsterhügel mit Augusta Raurica. 
Archäologe Simon Graber legt an der Ecke Riehentorstrasse/Kirchgasse frühmittelalterliche Plattengräber frei. Sie geben Aufschluss über die frühe Geschichte des Kleinbasel, die weitgehend im Dunkeln liegt. 
Ein Mitarbeiter der Archäologischen Bodenforschung legt eines der bis anhin unweit des Wettsteinplatzes gefundenen frühmittelalterlichen Skelette frei.