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Interview zu Corona-Massnahmen«Arbeitgeber müssen Tests in ihren Betrieben anordnen können»

«Es kann ja nicht sein, dass wir alles geschlossen halten müssen, nur weil sich einige nicht impfen lassen wollen»: Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder.

Aus der Wirtschaft kommen immer lauter Forderungen für eine Lockerung der Corona-Massnahmen. Ist das angesichts der Mutation des Virus nicht verantwortungslos?

Wir wollen nur Lockerungen, wenn es der epidemiologische Verlauf zulässt, aber wir wollen auch nicht, dass es noch zu Verschärfungen auf Vorrat kommt. Wir haben uns gegen die Einführung von Homeoffice und die Schliessung des Detailhandels gestellt, weil wir überzeugt sind, dass die Senkung der Fallzahlen auch ohne diese Massnahmen möglich sind.

In Österreich und Deutschland kommt es nur zu Öffnungen, wenn dafür FFP2-Masken getragen werden. Wie sehen Sie das?

Ich masse mir keine Beurteilung der Spezifikationen von FFP2-Masken an. Das Wichtigste ist für uns, dass möglichst konsequent und flächendeckend getestet und geimpft wird und dass das Contact-Tracing konsequent durchgeführt wird. Das Ziel muss es doch sein, das ständige Auf und Ab von Lockerungen und Verschärfungen zu beenden.

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