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Uraufführung am Theater BaselApokalyptisch bis heiter

Dass sich das Basler Schauspiel für die Zeit nach dem Zivilisationsuntergang auf der Bühne einrichtet, ist nachvollziehbar. Nur ist «Das Ende der Welt, wie wir es kennen» harmloser als jedes Dschungelcamp.

Wärmen sich am WG-Gedanken: (von links) Jan Bluthardt, Flurina Schlegel, Marc Scheufen, Nikèn Dewers, Gala Othero Winter, Jörg Pohl.
Wärmen sich am WG-Gedanken: (von links) Jan Bluthardt, Flurina Schlegel, Marc Scheufen, Nikèn Dewers, Gala Othero Winter, Jörg Pohl.
Foto: Maurice Korbel

Mit dem Ende der Welt ist es so eine Sache. Immer schon fühlte sich die Menschheit ihm nahe. Erreicht worden ist es bislang nicht. Besser so. Wer garantiert schon dafür, dass das Danach besser wäre als das Jetzt – geschweige denn: spannender.

Dass sich ein Basler Ensemble für die Zeit nach dem Zivilisationsuntergang häuslich auf der Grossen Bühne einrichtet, mutet angesichts der Corona-Lage vielleicht ein wenig pessimistisch an. Aber der moderne Mensch neigt ja zur Überreaktion. Und irgendwie war fast zu erwarten, dass uns «Das Ende der Welt, wie wir es kennen» verdächtig bekannt vorkommt. Zumindest sehen die Problemchen, Neuröschen und der ganze postapokalyptische Psycho-Talk, mit denen sich die überlebenden Protagonisten im Theater Basel herumschlagen, einer prekären Studenten-WG, wie wir sie kennen, zum Verwechseln ähnlich.

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