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Über 5000 Corona-ToteAngehörige der Opfer kritisieren die Gleichgültigkeit in der Schweiz

Zehntausende Partner, Kinder oder Geschwister haben Schlimmes erlebt. Viele sind traumatisiert, einige wütend. Weil ihr Leid in den aktuellen Debatten vergessen gehe.

Eine Kerze für jedes Corona-Opfer: Am Sonntagabend wurden vor dem Bundeshaus zum wiederholten Mal eine Mahnwache abgehalten.
Eine Kerze für jedes Corona-Opfer: Am Sonntagabend wurden vor dem Bundeshaus zum wiederholten Mal eine Mahnwache abgehalten.
Foto: Susanne Keller

Viktor Wächter (80) stand Mitte März noch in seinem Rebberg. Zwei Wochen später kämpfte er auf der Intensivstation um sein Leben. Am 5. April nahm er die Sauerstoffmaske selber ab – und starb.

Er ist einer von bisher mehr als 5200 Corona-Toten (Lesen Sie dazu das Webspecial Die Toten hinter der Statistik). Über 14’300 Infizierte wurden in dieser Pandemie bereits hospitalisiert, manche über Wochen im künstlichen Koma intubiert. Viele haben bleibende Schäden. Dazu kommen all die Hinterbliebenen – Partnerinnen und Partner, Söhne, Töchter, Enkel –, die teils nur schwer mit dem jähen Tod ihrer Liebsten leben können.

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