Zum Hauptinhalt springen

TV-Kritik «Tatort»Am Abend sind sie kaputt und allein

Auch in Dresden werden Rettungssanitäter beim Job angegriffen. Aber beim grausamen Mord in der Ambulanz könnte mehr dahinterstecken.

Rettungssanitäterin Greta eilt herbei – aber für ihren Kollegen kommt jede Hilfe zu spät.
Rettungssanitäterin Greta eilt herbei – aber für ihren Kollegen kommt jede Hilfe zu spät.
Foto: Das Erste

«Pass auf dich auf, es macht sonst keiner», rät der Dresdner Kommissariatsleiter (Martin Brambach) seiner Mordkommissarin Leonie Winkler (Cornelia Gröschel). Und rund um diese Erfahrung, dass jeder mutterseelenallein vor sich hin schuftet, hat Drehbuchautor Christoph Busche (Co-Autor von «Mitten in Deutschland: NSU») seinen Themen-«Tatort» mit dem ironischen Titel «Rettung, so nah» gebaut.

In Hölderlins unsterblicher Hymne hiess es noch «Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch». Hier dagegen sind schon die Retter selbst am Anschlag. Der erste Tote ist ein Rettungssanitäter, der während eines Einsatzes kurz zum Wagen zurückgeht, während seine junge Kollegin Greta bei der unterkühlten, verwirrten Pennerin bleibt. Er wird nicht wiederkommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.