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Interview zum AKW-WiderstandAls FDP-Politiker Filippo Leutenegger noch gegen AKWs demonstrierte

Ulrich Fischer war Direktor des Atomkraftwerks Kaiseraugst. Dass dieses nie gebaut wurde, liegt an Aktivisten wie Filippo Leutenegger. Inzwischen sind die zwei in derselben Partei.

Ein Treffen 45 Jahre danach: Ulrich Fischer (links), ehemaliger Direktor des Atomkraftwerks Kaiseraugst, mit Filippo Leutenegger, damaliger Gegner, vor dem AKW Gösgen.
Ein Treffen 45 Jahre danach: Ulrich Fischer (links), ehemaliger Direktor des Atomkraftwerks Kaiseraugst, mit Filippo Leutenegger, damaliger Gegner, vor dem AKW Gösgen.
Foto: Thomas Egli

Der Stadtzürcher Schulvorsteher residiert auf einem Hügel zwischen den Bahnhöfen Enge und Selnau, in Filippo Leuteneggers Büro im vierten Stock steht die Büste des Eisenbahnpioniers Alfred Escher. Leutenegger und der aus dem Aargau angereiste Alt-Nationalrat Ulrich «Atom-Ueli» Fischer begrüssen sich freundlich; sie sind Parteigenossen. Freisinnige. Kontrahenten sind sie auch, seit mit der Besetzung des Geländes von Kaiseraugst 1975 der Widerstand gegen AKW in der Schweiz so richtig einsetzte. Noch Mineral eingeschenkt, dann kann das Gespräch zwischen dem lebenslangen AKW-Befürworter Fischer und dem einstigen Anti-AKW-Aktivisten und heutigen AKW-Skeptiker Leutenegger beginnen.

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