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Erweiterung des EingangsbereichsAllschwiler Asylheim erhält Container mit Arrest- und Besuchsräumen

Wegen der Schliessung des Bundesasylzentrums Feldreben in Muttenz wird das 2012 eröffnete Asylzentrum Atlas in Allschwil temporär weitergeführt. Jetzt erhält es einen neuen, grösseren Eingangsbereich samt Sicherheitszaun.

Die Asylunterkunft Atlas bekommt vom Bund einen neuen Eingang samt Besuchs-und Sicherheitsraum verpasst. Insgesamt werden vier Container aufgestellt, die von einem Zaun umgeben sind.
Die Asylunterkunft Atlas bekommt vom Bund einen neuen Eingang samt Besuchs-und Sicherheitsraum verpasst. Insgesamt werden vier Container aufgestellt, die von einem Zaun umgeben sind.
Foto: Dina Sambar (Archiv Tamedia)

Es sind verschachtelte Sätze in trockenem Juristendeutsch, die am Dienstag aufhorchen liessen: «Gestützt auf das Gesuch des Staatssekretariats für Migration vom 18. Dezember 2020, hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement die Anpassungen des Bundesasylzentrums Allschwil im Kanton Basel-Landschaft unter Auflagen genehmigt», so die Mitteilung des Bundes. Unklar bleibt, was damit gemeint ist. Etwa der Ausbau des Asylzentrums Atlas am Bachgraben?

Seit der Schliessung des temporären Bundesasylzentrums Feldreben in Muttenz am 30. Oktober 2020 fordert der Bund von den Kantonen der Nordwestschweiz Ersatz für die 240 verloren gegangen Plätze. Auf dem Areal Feldreben ist seit Januar das Baselbieter Corona-Impfzentrum untergebracht. Die Asylunterkunft Atlas in Allschwil besteht seit 2012. Seit 2013 wird sie vom Bund geführt. Da ein definitives Asylzentrum des Bundes in der Region fehlt, sind sich der Bund, der Kanton Basel-Landschaft und die Gemeinde Allschwil gemäss Communiqué des Bundes schon 2018 einig geworden, das Asylzentrum Atlas mit 150 Plätzen temporär weiterzuführen.

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