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Der Franzose beim FC BaselAldo Kalulu sucht weiter seine Zukunft

Nach knapp zwei Jahren steht der 25-Jährige gegen Lausanne wieder in einer Liga-Startelf. Bereits gegen St. Gallen könnte er wieder Zuschauer sein.

In vier Monaten endet Aldo Kalulus Arbeitsvertrag beim FC Basel. Ihm fehlt die Bühne, um weiterzukommen.
In vier Monaten endet Aldo Kalulus Arbeitsvertrag beim FC Basel. Ihm fehlt die Bühne, um weiterzukommen.
Foto: Andy Müller (Freshfocus)

Aldo Kalulu gehört in den sozialen Medien zu den mitteilsamen Fussballern. Das liegt auf der Hand, könnte man sagen. Er kommt beim FC Basel ja kaum zum Einsatz und hat deswegen Zeit. Das Gegenteil ist der Fall: Weil er zuschauen muss, rauben ihm Nebenschauplätze Zeit und Energie.

Während andere langjährige Verträge haben und der Trainer auf sie setzt, braucht der Franzose einen neuen Verein. Er ist mit Luca Zuffi einer von zwei Spielern, deren Vertrag in vier Monaten ausläuft (die Leihspieler ausgenommen). Doch dem 25-Jährigen fehlt die Bühne, um sich zu empfehlen.

Seine Probleme begannen in der Rückrunde 2018/19. Kalulu war zweimal verletzt und sass vor allem auf der Bank. Der FCB leihte ihn an Swansea City in die englische Championship aus. Seit der Rückkehr nach Basel kommt er nicht weiter. Im Herbst scheiterte ein Transfer zu Amiens in die französische Ligue 2 im letzten Moment, was Kalulu selbst öffentlich machte.

Trainer Ciriaco Sforza setzt auf andere. In 21 Meisterschaftsrunden sass Kalulu 17-mal auf der Tribüne. Immerhin war er bei der 2:6-Niederlage gegen Winterthur dabei und noch einer der Besseren, Torvorbereitung inklusive. Am Samstag stand er gegen den FC Lausanne-Sport zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren wieder in einer Super-League-Startformation.

Eine Viertelstunde vor Schluss musste er mit Krämpfen ausgewechselt werden, wie alle lief Kalulu auf den letzten physischen Reserven. Und schon am Samstag gegen St. Gallen könnte er wieder Zuschauer sein, wenn ein paar der zuletzt 13 Verletzten zurückkommen. Aldo Kalulus Suche nach einer Zukunft geht also weiter.

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2 Kommentare
    Corinne Peters

    @Samuel Waldis: Leihen ist ein starkes Verb. Nur so.