Zum Hauptinhalt springen

Ackermanns Museums-DebakelZwischen Mobbingvorwurf und Lob für Führungsstärke

Heftig hat der Grosse Rat den Bericht der Geschäftsprüfungskommission zu den Fehlern von Elisabeth Ackermann beim Historischen Museum diskutiert. Die Angeschossene zeigt kaum Einsicht, nimmt aber Empfehlungen entgegen.

Musste sich Mobbing-Vorwürfe anhören: Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.
Musste sich Mobbing-Vorwürfe anhören: Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Am härtesten ins Gericht mit der Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann ging Luca Urgese im Namen der FDP-Fraktion. Er bezichtigte Ackermann in der dringlich einberufenen Debatte zum Historischen Museum Basel (HMB) des Mobbings. «Wie soll man es anders bezeichnen, wenn ein Direktor vor seinen Mitarbeitenden blossgestellt, vorgeführt und entmachtet wird?» Dann listete Urgese auf, was er unter Mobbing im Präsidialdepartement gegen den frei gestellten Marc Fehlmann konkret versteht: Die Museumsmitarbeiterinnen dürften sich ohne Konsequenzen an die Medien wenden, während Ackermann dem Direktor einen Maulkorb verpasst und personalrechtliche Massnahmen androht. Fehlmanns Strategie für die Weiterentwicklung des Museums sei schubladisiert worden, um ihm dann vorzuwerfen, er habe keine Strategie. Er wollte an den Arbeitsplatz zurückkehren, habe aber ein Arbeitsverbot verhalten und habe «null Support», wenn er darauf hinweise, dass Sammlungsstücke gefährdet sind. «Heiligt der Zweck diese Mittel?», fragte Urgese immer wieder rhetorisch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.