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Reaktionen auf Mohammed-KarikaturenAbu Ramadan hetzt weiter

In der Bieler Ar’Rahman-Moschee darf der Libyer Abu Ramadan nicht mehr predigen, dafür lässt er seinen Hass jetzt auf Facebook aus.

Der ehemalige Sozialhilfeempfänger und Imam Abu Ramadan in einem 5-Stern-Hotel in Saudiarabien.
Der ehemalige Sozialhilfeempfänger und Imam Abu Ramadan in einem 5-Stern-Hotel in Saudiarabien.
Foto: Facebook

Die Wut über Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist gross in den sozialen Medien. Muslime aus aller Welt protestieren gegen die Reaktionen der französischen Behörden auf die jüngsten islamistischen Terroranschläge. Im Fokus der erzürnten Muslime stehen nicht etwa die Opfer der Attentate, sondern die vom Satiremagazin «Charlie Hebdo» veröffentlichten Karikaturen des Propheten und das jüngste Vorgehen Frankreichs gegen islamistische Organisationen und Moscheen.

Am vielleicht bekanntesten sind die Kommentare des ehemaligen Ministerpräsidenten von Malaysia, Mahathir Mohamad. Er meinte, die Muslime hätten das Recht, wütend zu sein und Millionen von Franzosen
zu töten, weil Macron das Attentat von Nizza am Donnerstag mit dem Islam in Verbindung gebracht habe.
Bei dem Anschlag auf eine Kirche hatte ein illegal eingereister Tunesier drei Personen ermordet, wobei er zwei Frauen die Kehle durchschnitt. Twitter hat die Äusserungen des früheren Premierministers inzwischen gelöscht. Doch die sozialen Medien können die Flut von Hasskommentaren, viele davon auf Arabisch, gar nicht überblicken.

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