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Besuch auf Basels grösster Baustelle

Die Roche zieht im Wettsteinquartier neue Bauten hoch. Ein Mediator kümmert sich um Anwohner, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlen.

Die Roche gräbt sich in den Untergrund und baut gleich­zeitig in den Himmel. Im Wettsteinquartier baggern Arbeiter entlang der Peter-Rot- und der Grenzacher-Strasse das Fun­dament aus für ein neues Forschungs- und Entwicklungs­zentrum. Schwindelerregende 25 Meter tief ist die Grube, sie liegt nahe am Grundwasserspiegel. An der Grenzacherstrasse treiben sie weiter hinten den zweiten Roche-Turm in die Höhe. Der Sockel ist bereits erstellt. 205 Meter hoch soll das ­Gebäude werden. Damit wird es den ersten Turm um 27 Meter überragen.

Maschinen, neben denen Menschen winzig aussehen, ­fressen sich dort, wo einst das Forschungs- und Entwicklungs­zentrum stehen wird, durch das Erdreich. Raupenfahrzeuge ­fischen mit Elektromagneten meterlange Armierungseisen aus alten Betonfundamenten, als seien es Strohhalme. Lastwagen türmen Bauschutt zum Abtransport auf ihre Ladeflächen.

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