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Corona-Krise und BegrenzungsinitiativeAbschottung löst das Problem der Arbeitslosigkeit nicht

Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren wie hier in Zürich werden wegen der Krise mehr zu tun bekommen.
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192 Kommentare
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    Hartmann K.

    >>Für die Befürworter der Begrenzungsinitiative ist es vollkommen naheliegend, ihr Ansinnen mit den steigenden Arbeitslosenzahlen zu begründen. <<

    Ja, aber nicht nur damit:

    Die jährlich steigende Überbevölkerung, die Verbauung unserer schönen Landschaften, der Dichtestress sind einige der weiteren Gründe, welche das Wohl der Bevölkerung und den Umwelt- und Landschaftsschutz betreffen.

    >>Warum soll die Schweiz ungebremste Zuwanderung von Arbeitskräften aus der EU zulassen, wenn immer mehr Schweizer ihre Stelle verlieren?<<

    Eine gute Frage! Hier meine Antwort:

    Die Bestreben, dass unsere Firmenverantwortlichen sparen wollen, ist in Coronazeiten besonders gross. Bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen lässt sich besonders einfach sparen, nämlich mit weniger Lohn für die gleiche oder höhere Arbeits-Qualität. Ausländische Arbeitnehmer verdienen in ihrer Heimat bedeutend weniger. Deren „Rechnung“ ist deshalb schnell gemacht. Wenn sie in der Schweiz mehr verdienen können, greifen sie in der Regel zu, entweder als Grenzgänger oder dann als Einwanderer.

    Der Schweizer Arbeitnehmer, der deswegen seine Stelle verliert, hat das Nachsehen. Es lag nicht an seinen beruflichen Qualifikationen, aber die Stelle ist weg ... Weiterbildung oder Berufswechsel, wie das im Artikel oben empfohlen wird, hilft gegen eine solch unfaire Konkurrenzsituation nicht wirklich.

    Ich stimme deshalb, allen Unkenrufen der Gewerkschaften zum Trotz:

    JA zur Begrenzungsinitiative