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Verkauf der StromnetzsparteMilliarden-Deal bei der ABB abgeschlossen

Der Stromkonzern ABB will 180 Millionen Aktien wieder zurückkaufen.
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Neues Aktienrückkaufprogramm

reuters/step

7 Kommentare
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    Nick Schaefer

    Als ehemaliger ABB Mitarbeiter wurde mir 1999 bewusst, wie unfähig und unreformierbar der Konzern damals war. Die sogenannte "Matrixorganisation" war nichts anderes als das komplette Chaos, wo sich 1500 Firmen unter demselben Namen befanden, aber sich gegenseitig konkurrenzierten und bekriegten. Die Firma konnte historisch nur deshalb alle diese Firmen zusammenkaufen, weil in ihren Heimmärkten die Regierungen und staatlichen EW zu massiv überhöhten Preisen einkauften, und im Ausland mit gerichtlich belegter Bestechung masslos überteuerte Grossprojekte verkauft wurden - wo sich auch die Manager von der Bestechungssumme etwas in die eigene Tasche zurück holten.

    Wie bekannt ging ABB im 2001 faktisch Konkurs, und betrog Alstom beim Verkauf der Stromsparte - die Gasturbine GT26 funktionierte nicht, die Kunden hatten Vorkasse geleistet, Alstom musste geradestehen, wurde selbst bankrott, musste vom Staat F gerettet werden.

    Schon damals wusste jeder dass der Klimawandel kommt, trotzdem wurde weiter fossil investiert, was sich rächt.

    DIe ABB hat in den letzten 20 Jahren keine echten Renner mehr lanciert. Sie betreibt aktive Portfoliobewirtschaftung, sucht kramphaft nach wachsenden, technisch synergetischen Mittelständlern zum Kaufen und globalisieren; stösst ab, was andere wertvoller finden; tut das leidlich, aber nicht berauschend.

    Die grossen Player in den wachsenden Märkten sind längst die Chinesen; technisch fortschrittlicher, mit grösserem Heimmarkt und Dynamik.