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50’000 zusätzliche SchnelltestsAb nächster Woche stehen fast dreimal mehr Tests zur Verfügung

Die Überforderung der Testzentren soll eine Ende finden: Bei der Umsetzung der neuen Teststrategie sollen die Apotheken eine entscheidende Rolle spielen.

Bald sollen genug Testkapazitäten zur Verfügung stehen, auch dank des Einbezugs der Apotheken.
Bald sollen genug Testkapazitäten zur Verfügung stehen, auch dank des Einbezugs der Apotheken.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Die Corona-Fallzahlen dieser Tage müssten eigentlich noch höher ausfallen. Die hohe Positivitätsrate von gegen 30 Prozent der Tests deutet auf eine hohe Dunkelziffer hin. Der Grund liegt darin, dass sich viele Personen gar nicht testen lassen, auch weil viele Testzentren im Land mit der Arbeit nicht mehr nachkommen. Die Schweiz hat in den letzten Monaten nämlich weniger als andere Länder in ihre Testkapazitäten investiert. Die maximale Anzahl Tests liegt seit Monaten bei rund 30’000 PCR-Labortests pro Tag, wird aber kaum je erreicht.

Ab kommendem Montag soll sich das ändern. Der Bund erlaubt ab dann den Einsatz von Antigen-Schnelltests (lesen Sie hier mehr über deren Funktionsweise). Schon innert 15 Minuten sollen sie ein Ergebnis anzeigen, was den Aufwand minimiert. Um 50’000 Tests pro Tag steige die Kapazität dann, gab Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwochnachmittag bekannt. Der Bund hat schon 1,5 Millionen davon vom Basler Hersteller Roche und vom US-Konzern Abbott erhalten und aufgeschlüsselt nach Einwohnerzahl an die Kantone weitergeleitet. Diese entscheiden über die Feinverteilung.

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