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Postgeschäft vor Weihnachten800 Temporäre sollen den Päckli-Kollaps verhindern

Wegen der steigenden Anzahl an Onlinekäufen kommen die Sortierzentren an ihre Grenzen. Die Post erhöht daher präventiv die Anzahl der Mitarbeiter.

Packli-Pöstler bei der Arbeit: Es werden immer mehr.
Packli-Pöstler bei der Arbeit: Es werden immer mehr.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

In der Schweiz steht Ende Jahr ein historischer Rekord an: So viele Päckchen wie noch nie dürften unterwegs sein. Das bedeutet auch für die Post eine enorme Herausforderung. Sie plant, ihre eigenen Höchstwerte auszureizen. Statt der Tageshöchstgrenze von rund 1,280 Millionen Paketen werden von der 49. bis zur 51. Woche durchschnittlich mehr als 1,5 Millionen Pakete pro Tag sortiertdas erste Mal in der 170-jährigen Geschichte der Post. Ob das reichen wird, ist ungewiss.

Auf ihrer Website räumt sie selbst ein, dass die üblichen Lieferzeiten im Dezember wahrscheinlich nicht in allen Fällen eingehalten werden können. Matteo Antonini, Vorstandsmitglied von Syndicom, geht davon aus, dass die zusätzliche Kapazität nicht reichen wird: «Der logistische Engpass in der Schweiz ist die Sortierkapazität. Alle verfügbaren Automaten können nur etwa 1,6 Millionen Pakete pro Tag bearbeiten. Wir erwarten, dass dieses Volumen in den Wochen vor Weihnachten überschritten wird.»

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