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Grundeinkommen für Arbeitslose560 Euro im Monat geschenkt – und jetzt?

Juha Järvinen (rechts) war für das Experiment ausgelost worden. Er nutzte das Grundeinkommen auch, um in seiner Werkstatt zu arbeiten.
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Schon die Anlage war problematisch

Eigentliches Projekt war zu teuer

33 Kommentare
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    Sacha Meier

    Im Prinzip ist das bedingungslose Grundeinkommen so etwas, wie eine negative Steuer, oder ein Sozialhilfebezug auf Vertrauen - d.h. ohne jegliche monatliche Kontrolle der Bankbelege und Lohnabrechnungen. Beides passt nicht in unser westliches Wirtschaftsystem. Darum ist bisher jeder Versuch abgebrochen worden. Was wir in der Schweiz brauchen, wäre endlich auch ein niederschwelliges, sauber abgestütztes Billiglohnsystem, damit nicht etwa wir ausgesteuerte Ü50 MINT-Berufler noch beim Sozialamt dafür betteln müssen, im Dritten Arbeitsmarkt zum SKOS-Tarif von typ. CHF 300/Mt. (Anm.: CHF 100 kann man als Integrationshilfe behalten; CHF 200 werden angerechnet) arbeiten zu dürfen. Dazu müsste der Beundesrat auch in der schwierigen Phase der bald abgeschlossenen Deindustrialisierung zu unkonventionellen Mitteln greifen und gerade für uns MINT-Berufler Auswanderhilfen in technologisch fortschrittliche asiatische Länder bieten. Bei mir gab es stattdessen amtl. und ins Strafregister eingetragene Auslandstechnologietransferverbote. Schliesslich liegt die Zukunft unserer unantastbaren Hochpreisinsel im Konsum und im Immobiliengeschäft. Unsere Technologie, Alltagsgüter und Medikamente importieren wir ja aus China, während Indien unsere Cloudinformatik bereitstellt.