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Fondation Beyeler 292’000 Besucher trotz Lockdown

Das Museum in Riehen verzeichnete weniger Besucherinnen und Besucher als erhofft, aber mehr als befürchtet.

Die Ausstellung mit Werken von Edward Hopper lockte 255’000 Besucherinnen und Besucher in die Fondation Beyeler.
Die Ausstellung mit Werken von Edward Hopper lockte 255’000 Besucherinnen und Besucher in die Fondation Beyeler.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Fondation Beyeler in Riehen BS hat trotz zeitweiliger Schliessungen und Einlassbeschränkungen im Corona-Jahr 2020 fast 292’000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen können. Publikumsmagnet war die Ausstellung mit Werken Edward Hoppers.

Die Bilanz liege weit unter den Erwartungen aus der Zeit vor der Pandemie, aber deutlich über den Befürchtungen, teilte die Fondation Beyeler heute mit. Museumsschliessungen im Frühling und im Dezember sowie Reise- und Eintrittsbeschränkungen hätten das Programm und die Besucherzahlen deutlich beeinträchtigt.

Trotzdem verzeichnete die Fondation im vergangenen Jahr 291’604 Besucherinnen und Besucher. Mit 255’000 Besucherinnen und Besuchern hatte die Ausstellung mit Landschaftsbildern von Edward Hopper den weitaus grössten Anteil. Sie war Ende Januar eröffnet und nach dem ersten Lockdown vom 13. März bis 11. Mai bis September verlängert worden.

Auch bei der zweiten grossen Ausstellung machten Verfügungen des Bundesrats einen Strich durch die Rechnung des Museums: Die Gegenüberstellung von Skulpturen von Auguste Rodin und Hans Arp wurde am 13. Dezember eröffnet und musste am 21. Dezember wieder geschlossen werden. Die grosse Ausstellung mit Werken von Goya ist auf Herbst 2021 verschoben worden.

Trotz der Corona-Krise hat der Stiftungsrat der Beyeler-Stiftung grünes Licht für die Baueingabe des Erweiterungsprojekts von Peter Zumthor gegeben, heisst es weiter. Sobald die Behörden die Baubewilligung erteilen, werde mit dem Bau begonnen. Das werde frühstens im Frühling 2021 der Fall sein.

SDA

1 Kommentar
    Ralf Schrader

    'weniger Besucherinnen und Besucher'

    Wieso muss man Museumsbesucher personalisieren. Stellen Frauen eine andere Qualität im Kunst anschauen dar als Männer, oder was ist der Grund? Es reicht doch völlig die Besucherzahl zu nennen, eine soziodemografische Aufgliederung müsste ein inhaltlich beschreibbares Ziel haben. Welches sollte das sein?