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Mysteriöse Geschichte250 Kilo Venezuela-Gold in einem Liechtensteiner Tresor

Die ehemalige Krankenschwester des venezolanischen Ex-Präsidenten Hugo Chavez liess Gold für 10 Millionen Dollar in Liechtenstein einlagern. Wer heute vom Erlös profitiert, ist unklar.

Gold, bezahlt mit fragwürdigen Millionen aus Venezuela, wurde in einem Safe in Liechtenstein deponiert – und dann wieder abtransportiert. Wer profitierte?
Gold, bezahlt mit fragwürdigen Millionen aus Venezuela, wurde in einem Safe in Liechtenstein deponiert – und dann wieder abtransportiert. Wer profitierte?
Foto: Comet Photoshopping

Nicht nur in der Schweiz landeten fragwürdige Gelder aus Venezuela (lesen Sie hier die ganze Geschichte zur Schweiz). Auch der Finanzplatz Liechtenstein ist betroffen. In einem besonders spektakulären Fall geht es um 250 Kilogramm Gold. Das Edelmetall lag vier Jahre lang in einem Safe in einem Lagerhaus, keine 200 Meter von der Schweizer Grenze entfernt. Dann verschwand es auf mysteriöse Weise.

Das Fürstliche Landgericht hat 2019 ein Verfahren eröffnet. Gemäss den Ermittlungen liess eine Vertraute des ehemaligen Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez, die 250 Kilo Gold 2014 und 2015 für knapp 10 Millionen Dollar kaufen. Dabei versteckte sie sich hinter einer karibischen Briefkastenfirma und einer Strohfrau. Bei der Chavez-Vertrauten handelt es sich um Claudia Diaz. Sie war zuerst Chavez’ persönliche Krankenschwester und von 2011 bis 2013 Schatzmeisterin Venezuelas.

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