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Tabakmulti baut um200 Jobs bei Philip Morris weg

Nach einem ersten Abbau von knapp 150 Stellen kommt es beim Tabakmulti zu weiteren Kürzungen.

Philip Morris streicht in der Schweiz Jobs: der Hauptsitz in Lausanne (Archivbild).
Philip Morris streicht in der Schweiz Jobs: der Hauptsitz in Lausanne (Archivbild).
Laurent Gillieron (Keystone) 

Der Tabakkonzern Philip Morris leitet die im vergangenen Januar angekündigte zweite Phase der Restrukturierung ein. Mit dieser sollen voraussichtlich weitere 200 Stellen abgebaut werden.

Die endgültige Zahl werde vom Ergebnis der Mitarbeiterkonsultation abhängen, teilte der Tabakmulti am Freitag mit. Ungefähr 35 Prozent der in dieser Phase betroffenen Stellen sollen an andere Standorte verlegt und den Mitarbeitern die Möglichkeit einer Versetzung angeboten werden.

Wie in der ersten Umbauphase wird den Mitarbeitern ein Freiwilligen-Programm angeboten, das diesen einen frühzeitigen Abgang versüssen soll. Den freiwillig ausscheidenden Mitarbeitern, welche sich für dieses Programm bis März 2021 bewerben können, werden «umfangreiche Leistungen» versprochen. Darüber hinaus wird ein Frühpensionierungsprogramm eingeführt.

Sollte die Umstrukturierung wie geplant voranschreiten, beabsichtigt Philip Morris, «je nach Ergebnis der Mitarbeiterkonsultation» die betroffenen Beschäftigten so schnell wie möglich zu informieren, spätestens jedoch bis November 2020.

Die erste Phase des im Januar verkündeten Reorganisationsprozesses wurde im Juli 2020 abgeschlossen. Ursprünglich ging Philip Morris davon aus, dass davon etwa 265 Arbeitsplätze betroffen sein würden. Nach der Umsetzung des ersten Freiwilligen-Programms und anderer Initiativen seien es nun effektiv unter 150.

Betroffen von der Reorganisation ist die Philip Morris Products S.A. (PMPSA), eine Tochtergesellschaft von Philip Morris International Inc. (PMI), welcher dabei die Vision einer rauchfreien Zukunft vorschwebt. Die Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft Philip Morris S.A. sowie die Angestellten der Produktion in Neuenburg sind von dieser Umstrukturierung dagegen nicht betroffen.