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Behördenschlendrian17 Jahre lang nichts gemacht

Das Waldamt beider Basel hat sich um einen politischen Auftrag aus dem Jahr 2003 foutiert. Dort räumt man Fehler ein – schiebt die Verantwortung aber auch auf andere Behörden. Eine Posse ohne Ende.

Waldfläche ist rar im Kanton Basel-Stadt. Genau deshalb sollen mindestens zehn Prozent als Reservat ausgeschieden werden.
Waldfläche ist rar im Kanton Basel-Stadt. Genau deshalb sollen mindestens zehn Prozent als Reservat ausgeschieden werden.
Foto: Mischa Hauswirth

In einer unscheinbaren Mitteilung liess die basel-städtische Regierung am 19. November verlauten, der Waldentwicklungsplan (WEP) sei jetzt vorbereitet und trete am 1. Januar 2021 in Kraft. Es klingt nach grossem Erfolg. Was in der Verlautbarung nicht steht: Rund um den WEP schwelt seit Jahren ein zäher Streit zwischen den Behörden einerseits und dem WWF andererseits. Ein Streit, der nun schon siebzehn Jahre dauert und der den WWF veranlasst hat, den WEP in der vorliegenden Form abzulehnen. Grund: Die versprochenen Waldreservate plus fünfzig Biotopbäume sind trotz politischem Auftrag von Ende 2003 immer noch nicht vorhanden.

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