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Coronavirus in New YorkKampf gegen Corona: New York holt sich Spitalschiff zu Hilfe

Die «USNS Comfort» soll die an ihre Grenzen gestossenen Krankenhäuser der Stadt entlasten. Jetzt hat der umgebaute Tanker vor Manhatten angedockt.

Gewaltiges Schiff vor gewaltiger Kulisse: Die «USNS Comfort» läuft in den New Yorker Hafen ein.
Video: AP

Im Kampf gegen das Coronavirus hat ein Spitalschiff der US-Marine am Montag New York erreicht. Die 272 Meter lange «USNS Comfort» verfügt über tausend Betten und zwölf Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

Zwar werden auf der «USNS Comfort» keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Spitälern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen.

Die «USNS Comfort» erreicht am 30. März 2020 den Hafen von New York.
Die «USNS Comfort» erreicht am 30. März 2020 den Hafen von New York.
Keystone/EPA/Justin Lane
New  Yorker freuen sich über die Ankunft des Spitalschiffs.
New Yorker freuen sich über die Ankunft des Spitalschiffs.
Keystone/AP Photo/Kathy Willens
US-Präsident spricht vor der «USNS Comfort» im Marinehafen in Norfolk, Virginia, am 28. März 2020.  (Keystone/AP Photo/Patrick Semansky)
US-Präsident spricht vor der «USNS Comfort» im Marinehafen in Norfolk, Virginia, am 28. März 2020. (Keystone/AP Photo/Patrick Semansky)
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Der Bundesstaat New York und die gleichnamige Grossstadt sind besonders schwer von der Pandemie betroffen. Dort wurden mehr als 60'000 Infektionsfälle bestätigt – das ist fast die Hälfte aller Infektionen landesweit. Die Spitäler in New York sind zunehmend überlastet. In dem Bundesstaat werden deswegen mehrere temporäre Spitäler eingerichtet, um mehr Kapazitäten zu schaffen.

Es ist ein Rennen gegen die Zeit: Der Höhepunkt der Pandemie wird in etwa zwei bis drei Wochen erwartet. Bereits vergangene Woche hatte das Spitalschiff «USNS Mercy» die kalifornische Grossstadt Los Angeles an der US-Westküste erreicht.

Die USA sind inzwischen das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Fällen weltweit. Aus dem Land wurden mehr als 163'000 Infektionen und über 3000 Todesfälle gemeldet. Die Zahlen dürften dramatisch ansteigen. US-Präsident Donald Trump selbst bezeichnete am Wochenende 100'000 bis 200'000 Tote als mögliche Grössenordnung.

Die Comfort ist ein umgebauter Supertanker, der nach dem Terroranschlag von 2001 als schwimmende Basis für Rettungskräfte in New York genutzt wurde.

SDA

2 Kommentare
    Ronnie König

    Wo die Kunde umgeht, dass dieses Schiff kommt haben die Menschen sehr grosse Hoffnung, es ist berühmt für seine grossartigen Leistungen. Was diese Crew leistet kann sich jeder vorstellen, aber es existiert ja schon länger. In Afrika ist es wie ein Wunder für die Kranken, kommt es so macht sich Kunde blitzschnell durchs Land und man macht sich auf und ist vielleicht tagelang zu Fuss unterwegs um vielleicht einer der berühmten Behandlungen zubekommen. Plastische Chirurgie nach Noma zB. ziemlich einzigartig in Afrika, auch Tumor entfernungen etc., sah mal eine Doku dazu. Es ist das andere Amerika das sich dabei zeigt, nicht peinlich wie Trump. Ener der ehemalige Geist eines grossen und "wunderbaren" Landes das gerade zu Grunde geritten wird von einer Horde Idioten.